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Auf geht´s zu neuen Wegen - oder?

Autorenbild: Sonja Sesar
Sonja Sesar
22. Aug.
3 Min. Lesezeit

Du kannst dir nicht vorstellen, dass es gut werden kann? Oder dass sich überhaupt etwas zum Positiven wenden könnte? Das ist durchaus menschlich, denn wir Menschen neigen dazu, uns meist an die negativen Erlebnisse und Erfahrungen besser zu erinnern als an die schönen Momente unseres Lebens. Das liegt wohl einfach in unserer Natur. Und vor kurzem habe ich gelesen, dass es wohl in unseren Genen liegt. Da wir uns zu Urzeiten immer auf die Gefahren um uns herum konzentrieren mussten, ging es also immer ums Überleben. Die Furcht, die Erinnerung an etwas, das uns tief geprägt und vielleicht auch den Körper in Alarmbereitschaft versetzt hat, brennt sich ein, weil sie uns schützen soll..vor dem, was nicht immer vorhersehbar, aber durchaus zu erwarten sein könnte.

Also ist es wohl naheliegend, dass man sich mehr an schlechte als an positive Erfahrungen erinnert.

Jetzt stellen wir uns aber mal vor, du bist von Natur aus optimistisch und es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung...bla bla... du weißt schon ;-)

Dann ist das definitiv eine mega gute Eigenschaft, die dir hilft immer wieder aufzustehen, wenn mal was schief läuft. Doch glaube ich, dass jede*r Optimist*in irgendwann mal die Schnauze voll hat, wenn er*sie nicht an das gewünschte Ziel kommt. Und das zu Recht!


Wo liegt denn nun das Problem und was lässt uns immer wieder scheitern?


Es gibt eben viele Möglichkeiten, die sich auf unterschiedlichsten Ebenen unseres Lebens auswirken können. Enttäuschungen, Erwartungen und Unsicherheit sind Faktoren, die unser Handeln und unsere Einstellung zum Leben und zu unserer Zukunft stark beeinflussen können. 

Jetzt sagen wir mal uns ist das alles bewusst ist und wir wissen darum, wieso schaffen wir es nicht das Ruder herumzureißen und einer neuen, besseren Route zu folgen?

Aus welchem Grund fühlt sich das Leben so an, als würde sich immer und immer wieder der selbe Film abspielen? 

Nun, da wird es nun interessant!


Die Erinnerungen und Erlebnisse aus unserer Kindheit, spielen eine große Rolle für unser Verhalten und Handeln im Erwachsenenalter. Und dabei geht es nicht nur darum was wir erlebt haben, sondern, und das ist uns selten bewusst, vor allem auch um das was wir bei anderen uns nahestehenden Menschen beobachten. Deren Angewohnheiten und Verhaltensweisen können unsere werden, und uns leider auch ausbremsen, wenn es darum geht Zukunftspläne zu schmieden oder unsere Ziele zu erreichen. 

Wer in seiner Kindheit auch oft Sätze wie: „Das schaffst du sowieso nicht!“ oder „Dazu bist du zu klein.“ gehört hat, hat größere Chancen, diese Glaubensmuster mit ins Alter zu nehmen. Und da Kinder bis zu ihrem siebten Lebensjahr alles um sich herum ungefiltert aufnehmen, ist es gar nicht mal so undenkbar, dass sich das alles auf unsere Entscheidungen, Glaubensmuster und die Lebensweise im späteren Leben auswirkt. 

Das, was die erwachsenen Menschen reden oder wie sie handeln, wird zur Wahrheit von Kindern, und kann zu deren eigener Realität werden. 


Und auch wenn wir später versuchen solche Worte und Erfahrungen von uns abzuschütteln, es vielleicht scheinbar auch schaffen, kann immer noch eine Spur davon an uns kleben bleiben. 

Und nun wirf mal einen Blick auf dich, was findest du dort, was sich einfach nicht hat abschütteln lassen? Was hält dich hier und jetzt davon ab dein persönliches Glück zu finden? Geh in dich und überlege einmal wie du deine eigene Kindheit erlebt hast. Vielleicht gab es Menschen, die deine Entwicklung grundlegend verändert haben, sei es positiv oder auch negativ?

Manchmal dauert es bis wir in unsere alten Erinnerungen eintauchen können, oft tut diese Zeitreise weh, weil sie vielleicht etwas aufzeigt, das man versucht hat fest in einem Kästchen zu verschließen, um nicht damit konfrontiert zu werden. Aber dazu mehr in einem weiteren Blog-Beitrag.

Was hast du denn gefunden - mehr Gutes oder weniger Gutes?


Kommen wir jetzt erstmal wieder kurz zurück zum Punkt, an dem wir klären, was das mit unseren Zielen und dem Glück macht. 

Verschließt du dich bewusst oder unbewusst vor den Erfahrungen und Erinnerungen aus der Vergangenheit, kannst und wirst du immer wieder beobachten wie du scheiterst, wie andere Menschen kurz vor dem Ziel den letzten und entscheidenden Schritt weiter über das Ziel machen, du aber nur auf den hinteren Rängen landest, und das, obwohl du doch so viel dafür trainiert hast!!

Logischerweise wäre nun der nächste Schritt dich freizumachen von allem, was dich in deiner Entwicklung, im Erreichen deiner Ziele und Wünsche einschränkt, um jetzt endlich mal als Sieger vom Platz zu gehen! Wenn du dich also wirklich entscheidest neue Wege zu gehen, alle Altlasten loszuwerden und endlich aus deiner Komfortzone zu kommen, wartet Wunderbares auf dich.

Glaube mir, es gibt Mittel und Wege dafür, die dir vielleicht bisher noch nicht bekannt waren. Auch wenn es mit ein bisschen Aufwand verbunden ist…

Die Mühe lohnt sich - versprochen. 

 
 
 

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